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Konrad-Adenauer-Realschule Köln |
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Es war einmal ... Geschichte der Konrad-Adenauer Realschule
Die Schule entwickelte sich, erhielt großen Zulauf, so dass auf Grund der räumlichen Enge in der Spichernstraße die Jungenklassen 1938 ein eigenes Schulgebäude in der Burgunder Straße bezogen. Dem veränderten Bildungsziel entsprechend, hießen die „Gehobenen Klassen“ seit 1940 „Aufbauzüge“; die Dauer der Schulzeit betrug nun aufbauend auf die 6. Klasse mit der Eingangsklasse 7 – wie heute noch - insgesamt vier Jahre. In der Zeit des 2. Weltkrieges wurden ab 1942 die „Aufbauzüge“ – wie alle Mittelschulen – zu „Hauptschulen“. Dies war jedoch nur eine Namens- änderung, denn nach dem Krieg wurden sie als „Gehobene Klassen“ wieder gegründet, erhielten aber bereits 1948 einen neuen Namen, nämlich „Aufbaurealschulklassen“. Im April 1947 wurden die „Gehobenen Klassen“ wieder eingerichtet. Da die früheren Schulgebäude der starken Bombardierung zum Opfer gefallen waren, fand man einen neuen Platz in der noch stark beschädigten Realschule in der Dagobertstraße. Allerdings war der Raum so beengt, dass für die neu aufgenommenen 63 Mädchen und 50 Jungen Schichtunterricht eingeführt werden musste. Überall fehlte es an Lehr- und Lernmaterial. 1951 wurde erstmals nach dem Krieg wieder eine Prüfung der „Mittleren Reife“ abgelegt. Wie die Presse damals berichtete, zeigte sich hier das hohe schulische Niveau der „Aufbaurealschulklassen“. Inzwischen war das Gebäude in der Dagobertstraße viel zu klein und ein weiterer Umzug in die Baadenberger Straße nach Köln – Ehrenfeld wurde 1952 erforderlich. Die Schule wurde wieder einmal umbenannt in „Aufbauzüge“. Noch im gleichen Jahr entschloss sich die Stadt Köln wohl auf Grund der langen Schulwege der Schülerschfaft aus dem Rechtsrheinischen, auf dem Grundstück der im Krieg zerstörten Volksschule in der Frankstraße, im Zentrum der Stadt, ein neues Schulhaus zu errichten. Das Richtfest des Neubaus konnte am 31. Januar 1955 gefeiert werden. Nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im September 1956 zog zunächst die Jungenschule aus der Baadenberger Straße in das neue Gebäude, das sie sich anfangs mit dem Schillergymnasium, dem Mädchengymnasium Sülz und später auch mit dem Aufbaugymnasium teilen musste. Die Mädchenschule folgte nach der Übergabe des zweiten Bauabschnittes am 11. November 1957. Eine offizielle Einweihung des neuen Schulhauses in der Frankstraße fand am 7. Juli 1958 statt. Durch den Beschluss des Kultusministers wurden die Aufbauzüge (Jungen- und Mädchenschule) am 28. August 1963 zu Aufbaurealschulen, nachdem zuvor der Schulausschuss und der Rat der Stadt Köln einem entsprechenden Antrag zugestimmt hatten. Am 3. Juni 1971 beschloss der Rat die Gründung einer Realschule in Langform an der Frankstraße, beginnend mit einer 5. Klasse. Am 8. Februar 1977 beschloss der Stadtrat, einem entsprechenden Antrag des Lehrerkollegiums folgend, die Einführung der Koedukation an der Mädchenschule mit dem Beginn des Schuljahres 1977/78. Das bedeutete das Ende getrennter Schulen für Jungen und Mädchen. Die Aufbaurealschule für Jungen wurde aufgelöst. Am 10. September 1977 konnte der neu errichtete Erweiterungsbau der Schule, im sog. „Hüftverfahren“ an das alte Gebäude angegliedert und integriert, mit einem Schulfest eingeweiht werden. Der Erlös von stattlichen 7000 DM spendete unsere Schulgemeinde den körperbehinderten Schülern. Am 29. Oktober 1977 wurde der Verein der Freunde und Förderer der Aufbaurealschule Frankstraße (VFFA) gegründet. Seit dem 8. Mai 1982 heißt unsere Schule Real- und Aufbaurealschule für Jungen und Mädchen. Am 26. November 1987 erhielt die Aufbaurealschule in einem Festakt den Namen des früheren Kölner Oberbürgermeisters und ersten Kanzlers der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer. Ab 1988 erfolgte die Einrichtung von sog. Förderklassen, zeitweilig drei Klassen bzw. Lerngruppen, die unserer Schule vom Schulamt der Stadt Köln angegliedert wurden, besucht von Schülern unterschiedlichen Alters und verschiedener Nationalität, die alle die deutsche Sprache gar nicht oder nur völlig unzureichend beherrschten und erst kurze Zeit in Deutschland lebten. Ziel war, die internationale Schülerschaft in Kleingruppen ( Gruppenstärken bis zu 15 Schülern) vor allem in der deutschen Sprache so intensiv zu fördern, dass die Schüler je nach Lernerfolg zu einem frühen Zeitpunkt eine Regelklasse besuchen konnten. 1991 stand die 70- Jahr- Feier der Schule unter dem Motto : „E Hätz för Kölle“. Damit sollte zum Ausdruck gebracht werden, dass die Schule- bei aller Internationalität- auch immer eine Schule war und ist, gelegen im Herzen der Stadt, verbunden mit ihren Menschen, ihrer Geschichte und Tradition.
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